[01]

Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen ADPUNKT, Onckenstraße 17, 27749 Delmenhorst (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Auftraggebern über die Erbringung von Webdesign-, SEO-, E-Commerce- und verwandten Digitaldienstleistungen.
  2. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
  3. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, ohne dass es eines erneuten Hinweises bedarf.

[02]

Vertragsschluss & Angebot

  1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
  2. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers innerhalb der angegebenen Frist annimmt oder durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail.
  3. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
  4. Angebote des Auftragnehmers beziehen sich ausschließlich auf den im Angebot beschriebenen Leistungsumfang. Erweiterungen oder Änderungen müssen gesondert vereinbart und vergütet werden.

[03]

Leistungsumfang

  1. Der genaue Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
  2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen und abzurechnen, soweit dies technisch sinnvoll und dem Auftraggeber zumutbar ist.
  3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Dritte (Subunternehmer) mit der Erbringung von Teilleistungen zu beauftragen, bleibt jedoch gegenüber dem Auftraggeber vollumfänglich verantwortlich.
  4. Nicht im Angebot enthaltene Leistungen (z. B. Texterstellung, Fotografie, Stockbilder, Domainregistrierung, Hosting) werden gesondert berechnet oder sind vom Auftraggeber selbst bereitzustellen.

[04]

Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Inhalte und Materialien (Texte, Bilder, Logos etc.) rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
  2. Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner mit ausreichenden Entscheidungskompetenzen für die Dauer des Projekts.
  3. Verzögerungen, die aus unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Fristen verschieben sich entsprechend.
  4. Der Auftraggeber versichert, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte und Materialien frei von Rechten Dritter sind und keine geltenden Gesetze verletzen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflicht entstehen.

[05]

Vergütung & Zahlungsbedingungen

Anzahlung: Bei Auftragserteilung sind 50 % der vereinbarten Gesamtvergütung als Anzahlung fällig. Die verbleibenden 50 % werden bei Projektabschluss (Übergabe / Freischaltung) in Rechnung gestellt.

  1. Alle angegebenen Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
  2. Mit Auftragserteilung ist eine Anzahlung in Höhe von 50 % der Gesamtvergütung fällig. Mit der Ausführung des Auftrags wird erst nach Eingang der Anzahlung begonnen.
  3. Die Restzahlung in Höhe von 50 % ist mit Fertigstellung und Übergabe des Projekts zur Zahlung fällig.
  4. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen.
  5. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) sowie eine Mahngebühr von 5,00 € pro Mahnung zu berechnen.
  6. Bei erheblichem Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Arbeiten zu unterbrechen und fertiggestellte Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich ausstehender Beträge zurückzuhalten.
  7. Aufrechnung gegen Forderungen des Auftragnehmers ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig.

[06]

Lieferung, Übergabe & Abnahme

  1. Vereinbarte Liefertermine sind Richtwerte und nicht als Fixtermine zu verstehen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich festgelegt.
  2. Nach Fertigstellung des Projekts erhält der Auftraggeber eine Vorschau (Staging-Umgebung) zur Prüfung. Der Auftraggeber hat 14 Tage Zeit, Mängel schriftlich zu benennen.
  3. Meldet der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine Mängel, gilt die Leistung als abgenommen.
  4. Geringfügige Mängel, die die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme, sondern zur Nachbesserung.
  5. Nach vollständiger Bezahlung und Abnahme werden die Zugangsdaten und Dateien übergeben.

[07]

Änderungswünsche & Zusatzleistungen

  1. Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz oder auf Basis eines separaten Angebots abgerechnet.
  2. Wesentliche Änderungen am Projektumfang nach Projektbeginn können zu einer Anpassung des Projektpreises und der Lieferfrist führen.
  3. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber vor Beginn von Mehrleistungen über den voraussichtlichen Mehraufwand informieren.

[08]

Urheberrecht & Nutzungsrechte

  1. Alle im Rahmen des Projekts erstellten Arbeiten (Designs, Code, Grafiken, Konzepte etc.) unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmers.
  2. Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck ein.
  3. Eine Weitergabe, Veräußerung oder Überlassung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
  4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertiggestellte Projekt in seinem Portfolio und zu Referenzzwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
  5. Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) verbleiben im Eigentum des Auftraggebers.

[09]

Gewährleistung

  1. Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Übergabe den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.
  2. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
  3. Der Auftraggeber hat Mängel unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzuzeigen. Bei offensichtlichen Mängeln gilt eine Rügefrist von 5 Werktagen nach Abnahme.
  4. Kein Gewährleistungsanspruch besteht bei Mängeln, die durch unsachgemäße Nutzung, Veränderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, oder durch Inkompatibilitäten mit Software entstehen, die nach der Übergabe installiert wurde.

[10]

Haftungsbeschränkung

  1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  3. Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust, sofern diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
  4. Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für Ausfälle, Sicherheitslücken oder Datenverluste, die durch den Hoster oder durch Handlungen Dritter verursacht wurden.
  5. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.

[11]

Laufzeit & Kündigung

Einmalige Projekte

  1. Einmalige Projektverträge enden mit vollständiger Leistungserbringung und Abnahme.
  2. Kündigt der Auftraggeber einen laufenden Auftrag ohne wichtigen Grund, sind bereits erbrachte Leistungen sowie ein Stornoaufschlag von 20 % der noch ausstehenden Vergütung zu vergüten.
  3. Die geleistete Anzahlung (50 %) wird bei Kündigung durch den Auftraggeber nicht erstattet.

Wartungs- & Supportverträge

  1. Wartungs- und Supportverträge werden für eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten abgeschlossen.
  2. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängern sie sich automatisch um jeweils 12 Monate, sofern nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende der Laufzeit schriftlich gekündigt wird.
  3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

[12]

Datenschutz

  1. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
  2. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
  3. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten der Kunden des Auftraggebers erhält, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

[13]

Schlussbestimmungen

Anwendbares Recht Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Gerichtsstand Delmenhorst, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist Salvatorische Klausel Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht Stand Juni 2026

Hinweis: Diese AGB ersetzen alle vorherigen Versionen. ADPUNKT behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Für bestehende Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.